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Location–Tracking im Schienengüterverkehr der Rail Cargo Group der ÖBB

Ergebnis

Falls Sie sich fragen, was im Anschluss an die Challenge passiert ist: Die ÖBB testet derzeit (Mitte 2018) einige Geräte im Betrieb. Das bringt hands-on-Erfahrung! Mit dabei sind einige der Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Innovationsdialogs.


Nachbericht der Challenge:
Der Innovationsdialog ist geschlagen. Die sechs Gespräche zwischen den eingeladenen Unternehmen und der Expertenjury der ÖBB waren von fachlich beeindruckender Tiefe. Sie haben gezeigt, wo der Markt steht und wo er sich hinbewegt. Was nimmt die IÖB-Servicestelle mit? Die Krux am Location-Tracking von Güterwagen ist der Stromverbrauch. Immerhin sollen die Geräte bestehende Wartungszyklen z.b. durch Bestimmung der Laufleistung von Wagen optimieren und nicht erforderlich machen. Energiearme Datenübertragung, auf den Anwendungsfall ideal abgestimmte Abtastfrequenzen oder Energiegewinnung sind daher wesentlicher Teil der besprochenen Lösungspakete. Mit ein paar Kniffen und intelligenter Software kann aber auch die Genauigkeit zum entscheidenden Vorteil werden. Und zu guter Letzt ist die Position des Güterwagens nicht nur um ihrer selbst willen wichtig. Verknüpft mit anderen Datenquellen können die Positionsdaten mächtiges Potential entfalten.

Schiffscontainer auf den Weltmeeren, LKW von Paketdienstleistern auf den Straßen, Chemietransporter und Hubschrauber senden schon jetzt mit den Produkten von Bosch, Mecomo, Ovinto, Savvy, Tele Consult und Telic (alphabetisch) ihre Daten gen Himmel. Auch einige andere europäische Güterwagenbetreiber werten die Positionsdaten ihrer Waggons bereits aus. Mit den Ergebnissen der Challenge hat die ÖBB nun die besten Voraussetzungen um gezielt zu testen. Der Blick in die Welt der Bieter wird dabei helfen, anstehende Ausschreibungen herstellerunabhängig auf das innovative Know-how des Marktes abzustimmen!

Unternehmen waren angehalten, über das Bieterportal der ÖBB, ProVia, einzureichen. Mehr als 25 haben sich beteiligt. Die unter dem Text der Challenge aufscheinenden Lösungen für Location Tracking im Schienengüterverkehr sind daher nur ein kleiner, von uns nachtträglich veröffentlichter Ausschnitt. Nicht alle Informationen, die der Jury zur Verfügung standen, sind einsehbar.
Grundsätzlich gilt: Manch vielversprechender Ansatz findet sich unter den vielen eingereichten Kurzkonzepten. Die sechs Unternehmen des Innovationsdialogs haben die Kriterien und speziellen Anforderungen des Schienengüterverkehrs insgesamt am besten erfüllt. Daher hat die Jury der ÖBB sie zu den Gesprächen eingeladen.

Unsere Challenges dienen der Marktrecherche. Falls Sie anstehenden Ausschreibungen der ÖBB entgegenfiebern: Registrieren Sie sich bei ProVia und beachten Sie diese Hinweise auf www.ioeb.at.

Aufgabenstellung

Wie können die Position und die Bewegungen einzelner Güterwagen mit kostengünstigen Lösungen nachverfolgt werden?


Challenge

Die Rail Cargo Group der ÖBB legt jährlich über 46 Millionen Zugkilometer zurück. Sie führt rund 511.000 Züge - jede Minute verlässt durchschnittlich einer seinen Startbahnhof. Auf der Strecke erreicht er Höchstgeschwindigkeiten von 90–120 km/h. Zum Bestand der Rail Cargo Group zählen rund 20.000 Wagen, die im 5.500 km langen Schienennetz in Österreich unterwegs sind, sowie in ganz Europa Warenladungen transportieren. Dazu kommen zahlreiche Wagen von Drittanbietern.

Insbesondere internationale Fahrten fordern die logistischen Talente der Disponentinnen und Disponenten. Wo befinden sich der Wagen, wann kommt er im Verteilzentrum an, ist er planmäßig unterwegs? Zudem steigen die Erwartungen der Kundinnen und Kunden an moderne Logistik-Dienstleister: Sie erwarten günstige Preise, sicheres Versenden und punktgenaue Lieferungen. Dass sie Informationen zum Vorankommen und dem Zustand ihrer Güter ständig abrufen können, kennen die Kundinnen und Kunden vom Transport mit LKW auf der Straße.

Ist die Position von Güterwagen auf österreichischen Schienen noch relativ gut fest zu stellen, bedeutet vor allem die Positionsbestimmung und Schätzung von Ankunftszeiten bei grenzüberschreitenden Lieferungen eine Challenge. Wann ein Wagen in anderen Ländern Europas sich auf seiner tagelangen Fahrt wo befindet oder ob er an einem Verteilzentrum wirklich zeitgerecht an die nächste Lok übergeben wird, können nur erfahrene Disponentinnen und Disponenten abschätzen. Zu Unvorhergesehenem jedoch kann es immer kommen – und die Echtzeit-Informationen darüber sind oft nur vage.


Gewünschtes Ergebnis

Um in der Lage zu sein eigene Wagen bzw. auch solche von Fremdfirmen nachverfolgen zu können, sucht die Rail Cargo Group nach Lösungen zur Positionsbestimmung. Die Lösung soll kostengünstig sein. Sie soll außerdem unkompliziert an den überwiegend aus Stahl bestehenden Wagenausführungen angebracht werden können. Sind diese entscheidenden Faktoren gegeben, will die ÖBB schon bald in der Lage sein, Bewegungsdaten ihrer rund 20.000 Güterwagen zentral abzurufen.

Jetzt seid ihr gefragt! Zeigt uns, wie das Tracking der Güterwagen möglich ist. Kombiniert Elemente zur Positionsbestimmung mit Sensoren und Software, die das Tracking sinnvoll ergänzen und optimieren. Wichtig: Habt das Anwendungsszenario vor Augen und geht bei der Einreichung vor allem darauf ein, wie ihr die Anforderungen und Bewertungskriterien erfüllt!

>>Zur Orientierung ist hier (weiter unten) und auf provia.at ein "Leitfaden für die Einreichung" als pdf hinterlegt.<<

In der Kürze liegt die Würze! Die Jury will ein Grobkonzept im Umfang von max. drei Seiten oder fünf PowerPoint-Folien. Das soll reichen, um in einem ersten Schritt zu zeigen, warum euer Produkt diese Challenge der ÖBB am besten löst.

Die Einreichung der Unterlagen erfolgt bei dieser Challenge über provia.at, dem Bieterportal der ÖBB und ASFINAG.

Hier geht es direkt zur Anmeldung:
https://www.provia.at/bieterportal/Login?ReturnUrl=%2Fbieterportal%2FBieterRegistrierung%2F10774%2FVeroeffentlichteAusschreibungen%2FAusschreibungsdetailsAnfordern

Was ihr noch wissen solltet:

  • Das technische Setup ist frei wählbar (GPS, GSM, Lora, NB-LTE etc.).
  • Die Daten können im gängigen Format als API oder auch über euer eigenes Datenportal bereitgestellt werden.
  • Es besteht keine Strom-Versorgung für die Sensoren.
  • Höchste Genauigkeit und permanente Abtastung sind in diesem Preissegment nicht notwendig. Wichtig ist jedoch, dass die in einer Schienenkarte dargestellte Positionen des Wagens zumindest der richtigen Strecke zugeordnet ist und z.B. nicht einer Wiese.

    Die Präzision der Positionsdaten ist eines von mehreren Bewertungskriterien der Jury. Bitte macht eine genaue Angabe dazu. Die ÖBB wird diese Werte in der allfälligen späteren Teststellung überprüfen.

  • Wagen kommen routinemäßig nur alle sechs Jahre in die Wartung – für kleinere Reparaturen bis zu einmal im Jahr. Die Gelegenheit einen Akku zu tauschen sind also rar.
  • Das Gewicht und die Größe sind nicht primär relevant. Im Idealfall erschweren sie aber die einfache Montage nicht.
  • Die Wagen sind extremen äußeren Einflüssen ausgesetzt (Druck entgegenkommender Züge, Kälte im Winter, Hitze im Sommer, Vandalismus,…). Robustheit und Diebstahlschutz sind unbedingt notwendig.
  • Im Betrieb soll eure Lösung die bestehenden Funksignale nicht beeinträchtigen und vice versa nicht durch sie gestört sein. Um dies zu gewährleisten, gilt der Nachweis nach EN 50121, Ausgabe 2015/Link zur Beschreibung. Weitere Zertifikate sind vorerst nicht notwendig, im Laufe einer allfälligen Teilnahme an der Teststellung ist jedoch eine EMV-Prüfung möglich (Elektromagnetische Verträglichkeit).
  • Die Datenbereitstellung sollte über einen sicheren Weg möglich sein

 

Was wir nicht erwarten:

  • Telematik-Technik, welche die Information lediglich an die Lok weiterleitet.
  • Telematik-Technik, die gesamte Züge und nicht einzelne Wagen lokalisierbar macht.
  • Kostenintensive Telematik-Technik mit höchster Genauigkeit, hoher Abtast- und Sendefrequenz sowie unbegrenzter Akkulaufzeit. Bei welchem Parameter ihr zu Gunsten des möglichst niedrigen Preises Abstriche macht ohne dabei den Nutzen zu schmälern,  überlassen wir euch.

Reicht die relevanten Unterlagen alsbald über provia.at ein! Nutzt diese Seite von www.innovationspartnerschaft.at aber gerne als eure Werbefläche. Damit ihr sichtbar mit der Challenge verbunden seid, klickt auf Idee einbringen, beschreibt kurz wer ihr seid, was ihr könnt und wie ihr erreichbar seid. Einfach vorhandene Texte kopieren und/oder gleich eine Broschüre hochladen. Auf die Jurybewertung hat dies keinen Einfluss – dafür zählt der weitere Weg über provia.at!


Gewinn

Innovationsdialog

Mindestens fünf Unternehmen werden eingeladen, ihre Grobkonzepte der Jury der ÖBB zu präsentieren (physisch vor Ort oder via Skype). Der Sponsor der Challenge will dabei in Erfahrung bringen, wie die Systeme im Schienengüterverkehr funktionieren, ob sie ausreichend gute Daten liefern und das ultimative Einsatzszenario erreichbar ist. Wir suchen daher bei der Challenge zumindest marktreife Prototypen über die verlässliche Angaben gemacht werden können.


Nach der Challenge: Teststellungen

Nach Abschluss der Challenge mit dem Innovationsdialog ist die Beauftragung einer Teststellung geplant. Dabei ist vorgesehen, verschiedene technische Lösungen auf der Strecke eines Testzugs einen Monat in Echtanwendung einzusetzen, um die Performance zu analysieren und die Funktionalität sicher zu stellen. Dafür ist eine Aufwandsentschädigung von max. EUR 5.000,-- pro Teststellung geplant. Die Erkenntnisse aus dem Innovationsdialog werden vom Sponsor der Challenge bei der Planung der Teststellungen berücksichtigt. Allenfalls wird es eine Beteiligung der Teilnehmer der Challenge an der Teststellung geben.


Bewertungskriterien

Folgende Kriterien werden für die Bewertung der eingereichten Ideen herangezogen:

  • Gesamtkosten für das erste Jahr sowie das zweite Jahr Betrieb für angenommene Abnahmemengen von 1 Stück, 200 Stück sowie 20.000 Stück sowie Instandhaltungskosten (Aufwand Montage, Komponententausch, Akkutausch) (35 %)
  • Positionsgenauigkeit und Abtasthäufigkeit (15 %)
  • Langlebigkeit (Akkulaufzeit, Energieverbrauch,…) (15 %)
  • Sendehäufigkeit (15 %)
  • Qualität der aufbereiteten Daten sowie der Rohdaten inklusive Möglichkeiten der Zurverfügungstellung (auch proprietär) (10 %)
  • Erweiterbarkeit des Pakets (10 %)

Kategorie

Elektrotechnische Geräte & Komponenten
IT & Telekommunikation
Mobilität


Frage zu dieser Challenge stellen

Fragen und Antworten

Wir verfügen über eine 1000-fach bewährte Lösung zur Positionsbestimmung von LKWs, Hängern, Containern, mobilen WCs, etc. Dieses Verfahren könnt voraussichtlich problemlos (ohne Technik an den Waggons) auf Lokomotiven, Waggons und beförderte Güter übertragen werden. Dazu eine Frage: Ist es ausreichend zu wissen, welcher Waggon an welchem Bahnhof abgestellt wurde, oder muss dessen genaue Position bekannt sein?

Liebe/r User/in, die Lösung klingt sehr spannend und wir freuen uns auf die Einreichung! Eine gleisgenaue Positionsbestimmung ist aktuell nicht gefragt. Die Erkennung des Bahnhofs (bzw. bei großen Hubs des Abschnitts) ist ausreichend. Was wir als Add-On bewusst offen lassen, ist, ob man die Daten durch eine intelligente Auswertung genauer zuordnen kann. Uns ist bewusst, dass dies nur durch Ergänzung weiterer (bahneigener) Datenquellen passieren wird können – uns würde in diesem Fall jedoch interessieren, ob Sie damit bereits Erfahrungen gesammelt haben und welche Daten Sie für eine verbesserte Auswertung benötigen.

Meinen sie mit Wagen die Lok oder jeden einzelnen Waggon? Bitte um Erläuterung.

Das Ziel ist die Ortsbestimmung jedes einzelnen Waggons/Wagens. Auf ihrem Weg zum Bestimmungsort werden die Waggons/Wagen teilweise umgehängt. Ein fiktives Beispiel: 10 Wagen kommen an eine Lok gehängt in Linz an. Für 5 davon geht es mit einer anderen Lok nach Hamburg weiter. 4 werden an einen bestehenden Zug gehängt, um nach Budapest zu fahren und 1 Wagen wird an den Güterzug in Richtung Genua angeschlossen.

Ihr erstes Bewertungskriterium betrifft den Preis für 1 Stück, 200 Stück sowie 20.000 Stück. Wollen Sie konkrete Angebote oder Richtwerte?

Wir befinden uns in der Markterkundung und wollen wissen, in welcher Preisklasse die Lösungen liegen, die eine für unseren Anwendungsfall ausreichende Positionsgenauigkeit, Sendehäufigkeit und Akkudauer bieten. Wir bitten Sie daher lediglich um Richtpreise. Der Detailgrad eines Angebots ist nicht gewünscht.

Die Datenbereitstellung sollte über einen sicheren Weg möglich sein, schreiben Sie beim gewünschten Ergebnis. Was bedeutet das?

Die Positions- und Bewegungsdaten sollen für die autorisierten Personen und Systeme der ÖBB zugänglich sein, jedoch vor dem Zugriff Dritter umfassend geschützt sein. Dies gilt auch für die Übertragung der Daten vom Wagen an den Server. Welche Verschlüsselung sowie Protokolle der Verbindung gewählt werden, ist in der Phase der Markterkundung noch nicht vorgegeben. Bitte spezifizieren Sie Ihren Vorschlag bei der Einreichung jedoch soweit, dass wir das technische Prinzip dahinter ableiten können.

Hi, ISt nur so eine Idee ganz, warum macht ihr das nicht so? In jeden euren Bahnstationen gibt es ein RFID Empfänger der eine SIM Karte (Für Internet) und auf jeden euerer Züge bzw. Wagons einen (Günstigen Sender mit einer Bestimmten Code gesaved der in einer Datenbank gespeichert ist). Lösung 1. Szenario: 1. Ware wird in den Zug Gestellt. 2. Auf dem Zug oder sogar für einzelne Waren (Kartons möglich) befindet sich ein RFID Transponder (=Transmitter&Responder) bzw: Funketikette (Mit einer nicht Störenden Frequenz) das einfach an und abmontierbar ist (Kann Chip ohne Energieversorgung sein, es muss nur das Auslesse Gerät sein, kann auch ein Mitarbeiter sein mit einem Auslesse Gerät!). (Es kann auch ganz einfach mit einer 3D Gedruckten Montierung oder gleich einer gekaufen montierung an den Zug ausenseite befestigt warden enorm Resistent die kleinen Dinger). (So bleibt der Sender wiederverwendbar und einfach für Mitarbeiter zur Handhabung). 3. Der Zug fährt los, CHU CHU, und wird automatisch vom RFID Empfänger erfasst, der Chip sendet einen Code, Der Emfänger ist mit einem Rasperry PI (30 bis 40 €) (+ eine Sim Karte) oder mit einem anderen Lösung mit dem Internet verbunden (Tipp: Es so programmieren das es sich nur bei Empfang eines Codes mit dem Internet verbindet und nachher dann sofort wieder offline geht!) 3.1 Der Code wird dann ganz simple durch eine api (PHP) in ein Json File am Rasperry Pi umgewandelt und mit einer Email verschickt oder eienr anderen Tech. (So gibt es keine Hackmöglichkeit!!!!! Weil es ja nichts anderes al seine Eintragung ist und keine Verbindung zu einem System benötigt!, GEIL). 3.2 Am Hauptserver wird die Email automatisch ausgelessen und die Daten (IP = Location + CODE). in die Datenbank eingetragen. 3.2.2 In der Datenbank ist bereits eingetragen (Jeder Empfänger IP ist eine Location) + in der datenbank ist bereits eingetragen: Zug Nummer XYZ. Bzw. Ware …). 3.2.3 Die Api zeigt jetzt an: Das ZUG A sich in zb: Wien befindet mit Wagon XYZ um diese Uhrzeit… in Richtung -> Graz. 5. Der Zug, CHU CHU, fährt jetzt durch die einzelnen Bahnhöffe durch all emit dm selben Prinzip, bei jeden Bahnhof wird durch ein nicht Batterie betriebenen Chip der Code von einem Emfänger erfasst der dann die Information an einen Server mit einer Datenbank geschickt und die wird dann erst dort (Hacksicher) ausgewertet, dann kann diese Information auch Easy angezeigt warden. Tada hier ist mal eine Lösung. Billig, Effizient. Kosten Aufstellung 1 Zug 1 Wagon 8 Stationen | Anschaffung: 1. Sender 1 - 5 Euro 2. Empfänger ohne Sim 20 - 40 € 3. Sim 10 Euro (Vertäge für Sim karten oder Prepayd verweden um Mobil zu bleiben). 4. Sagen wir mal 10 Euro pro Jahr pro Karte (Falls es richtig programmiert ist, also nur dann online geht wenn es was zu senden gibt!) 5. Server (Geht schon mit einem billigen 500 euro 6. Internet Verbindung (server) 30 pro Monat. 7. App Programmierung (3000 – 5000 euro holt euch ein Studenten/ Schwarzes Brett UNi Wien). Sagen wir mal Der Zug muss durch 8 Bahnhöffe. 3,-€ Sender (Wiederverwendbar leicht egal wo zu montieren!). 320,-€ + | 8x Empfänger (Wiederverwendbar leicht egal wo zu montieren! Nuss nur einmal gekauft warden). Rechnet auch das selber zusammen mir fählt die Zeit momentan dazu, sorry kann eine befinde mich gerade im Umzug! Es ist billig und funktioniert. PS: Holt euch für die Emfänger einfach kleine Solar Panels aus China. MFG Tom Tamas Kivader 06643581130 tskivader@icloud.com

Danke für die Auseinandersetzung mit dem Thema. Eine RFID-Lösung ist durchaus denkbar. Weisen Sie Unternehmen mit entsprechendem Hintergrund bitte auf diese Challenge hin! Wichtig ist allerdings: Ein einzelner, nicht mit Strom versorgter Wagen soll auch dann noch getrackt werden können, wenn er an einem Bahnhof/Hub von seinem ursprünglichen Zug an einen anderen umgehängt wird oder wenn er längere Zeit keinen Bahnhof passiert, sondern auf offener Strecke unterwegs ist. Zudem muss die Lösung auch außerhalb der ÖBB-Bahnhöfe und im Ausland funktionieren, da die Wagen europaweit unterwegs sind.

Ist auch eine Positionsbestimmung auch am Abstellgleis notwendig, oder nur für einen fertig "konfigurierten" Zug?

Eine gleisgenaue Positionsbestimmung ist aktuell nicht gefragt. Die Erkennung des Bahnhofs (bzw. bei großen Hubs des Abschnitts) ist ausreichend. Wichtig ist allerdings, dass auch einzelne Wagen geortet werden können: Das heißt zwar nicht, dass stehende Wagen regelmäßig die (in diesem Fall dann) unveränderte, gleiche Position senden müssen; allerdings muss gewährleistet sein, dass das System erkennt, sobald der Wagen wieder bewegt wird. Ein Hinweis: Wagen der Rail Cargo Group werden nicht ausschließlich an Loks der Rail Cargo Group gehängt, d.h. sie sind auch in Zügen anderer Bahnunternehmen unterwegs.

In welchen Ländern soll das eingereichte System funktionieren?

Essentiell ist die Abdeckung in Österreich. Priorität haben außerdem die viel befahrenen Nachbarländer: Ungarn, Deutschland und Italien. Einen Gesamtüberblick zum Netz geben i.B. die Folien #23 und #24 dieser Präsentation: http://www.railcargo.com/en/Services/Infocenter/Corporate_Presentation/Downloads/corporate_presentation_en.pdf

Können wir auch direkt über diese Seite einreichen und uns an der Challenge beteiligen?

Leider nein. Die Jury bewertet alle Unterlagen, die rechtzeitig über provia.at eingereicht wurden. Im Beschreibungstext findet Ihr den Link! Die besten Einreichungen wollen wir später allerdings auch hier beschreiben und ins "Schaufenster" stellen - immerhin sind sie bestimmt auch für weitere beschaffende Organisationen interessant! Wir melden uns hierzu nach der Entscheidung der Jury bei den Einreichern.

Hallo. Wir haben eine Idee, welche vorsehen würde, dass die einzelnen Empfänger der Wagons mit einem "Hub" der in der Lok montiert ist kommunizieren, dieser leitet die Daten gesammelt weiter. Wird ein Waggon abgekoppelt, weiß das System die letzte Position weil er keine Info mehr an den Hub sendet. Das scheidet aber wohl deswegen aus, da es mit allen beliebigen Loks, auch anderer Gesellschaften funktionieren muss. korrekt?

Hallo. Ihre Annahme ist korrekt. Die von Ihnen angedachte Lösung ist mit Sicherheit ‚eleganter‘, da stromsparender und vernetzter. Da wir, wie Sie sagen, aber leider nicht davon ausgehen können, immer mit eigenen Loks zu fahren, benötigen wir eine Lösung, die auch dann funktioniert. Das gilt übrigens auch für den Fall, dass wir nicht-eigene Wagen im Zug mitführen. Ich hoffe, dass Sie sich dennoch mit einer passenden Lösung beteiligen können!

Wieviel Zeit ist zwischen Abschluss der Challenge mit dem Innovationsdialog und der Teststellung geplant?

Der Innovationsdialog soll ca. zwei Wochen nach der Jurysitzung stattfinden. Wer daran teilnimmt und ob ein Tag ausreichend sein wird, kann aber erst bekanntgegeben werden, wenn die Anzahl der Einreichungen klar ist und die Jury diese bewertet hat. Die Abstimmung mit den Einreichern erfolgt nach erfolgtem Juryentscheid. Die Teststellung wird dann sobald wie möglich stattfinden – in jedem Fall aber nach der Challenge, so dass wir die Erkenntnisse und Unternehmen berücksichtigen können. Ein Datum können wir noch nicht nennen. Setzen Sie sich gerne schon jetzt mit uns in Verbindung, wenn der Zeitpunkt der Teststellung für Sie eine Hürde ist!

Also wir haben schon mal teilgenommen und ich bin gespannt auf die Evaluierung. Immerhin sind die Anforderungen in dieser Phase noch sehr allgemein gehalten. Da stellt sich mir die Frage, ob der Kostenvergleich in so einem frühen Stadium bereits aussagekräftig ist. Beispiel A: die laufenden Kosten sind sehr unterschiedlich, wenn wir die SIM-Karte für ganz Europa mitanbieten (bei den Kosten) und andere diese Kosten auf dem Kunden überlassen. Sollen alle Kosten (auch SIM) angeboten werden? Beispiel B: Kosten und Handhabung von Batterie-Geräten: wenn jemand ein Gerät mit internen Lithium Akkus anbietet, wer hat da schon die Zeit, 3 bis 8 Stunden zu warten, bis das Gerät nachgeladen ist und es dann wieder auf den Waggon anzubringen. Und wenn man nicht aufladbare Batterien anbietet, sind die herkömmlichen Batterien und Akkus bei Minusgraden viel schwächer (Laufzeit wird kürzer sein). Wenn man jetzt LTC Industrie-Batterien anbietet, die bis -40° sehr gut geeignet sind, hat man die beste Lösung, die Batteriekosten steigen aber. Wie immer ist das das wahre Dilemma: man wüsste, wie die ideale technische Lösung aussieht (nämlich Lithium Chlorid Batterien), aber um nicht wegen der Kosten schon früh auszuscheiden, bietet man "günstiger" an. Beispiel C: Software: wenn ich nur ein Gerät mit Rohdaten-Übermittelung anbiete, sind die laufenden Kosten (fast) nicht vorhanden. Wenn man aber Endkunden-Funktionen wie das Umschalten von Sende-Intervallen, Alarme beim Verlassen von Gebieten, etc. anbietet, kostet etwas mehr. Ich verstehe denn Wunsch vieler Entwickler, nur die Rohdaten abzuholen, aber wer möchte schon auf eine Software-Oberfläche verzichten. lg

Wir stimmen Ihnen zu, dass die Anforderungen in dieser Phase noch allgemein gehalten sind. Wir wollen den Einreichern, den eigentlichen Spezialisten, den nötigen Spielraum lassen, um ihr System optimal auf den beschriebenen Anwendungsfall zu adaptieren und zu konfigurieren. Dass es sich bei den Kostenangaben nur um Richtwerte handeln kann, die mit der nötigen Vorsicht verglichen werden müssen, ist uns bewusst. Immerhin handelt es sich auch um keine Ausschreibung. Ihre technischen Hinweise zu Akkus und Batterien sind aus Sicht der IÖB-Servicestelle hilfreich. Wir geben Ihre Hinweise weiter! Seien Sie aber unbesorgt: Die Jury der ÖBB wird mit technischen Experten besetzt sein, die solche Details einschätzen können. Wir freuen uns, dass Sie Teil dieser IÖB-Challenge sind!

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Bis 1.8.2017
Challenge - under construction
2.8.2017 - 20.9.2017
Call for ideas
21.9.2017 - 25.9.2017
Community Bewertung
26.9.2017 - 3.10.2017
Jury Bewertung
Ab 4.10.2017
Ergebnis

Ideen zur Challenge: Location–Tracking im Schienengüterverkehr der Rail Cargo Group der ÖBB

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