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Technisches Monitoring für die Funktionalität energietechnischer Anlagen im Zuge der Inbetriebnahme

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Produktdetails

Das Technische Monitoring ist ein neuwertiger Qualitässicherungsprozess für neue oder sanierte Gebäude mit dem Schwerpunkt auf die Fertigstellungs- und Inbetriebnahmephase und der ersten ein bis zwei Jahre des Gebäudebetriebs. Das technische Monitoring stellt sicher, dass Mängel an den energietechnischen Gewerken rasch aufgefunden werden und diese bereits nach Inbetriebnahme so funktionieren wie sie geplant wurden.

 

Besonderheit des Technisches Monitorings

Das Technische Monitoring ermöglicht eine bessere und schnellere Optimierung des Gebäudebetriebs von neu errichteten und sanierten Gebäuden und lokalisiert im Idealfall noch vor der Übergabe, aber spätestens in der Gewährleistungsphase alle versteckten Mängel einer Haustechnikanlage.

Die Neuheit besteht darin, dass ein exakter SOLL-IST Vergleich zwischen geplanter und erreichter Qualität dargestellt wird und Mängel präzise und schnell lokalisiert werden können (z.B. defekte Fühler in Lüftungsanlage, für den Betrieb unpassende Regelungseinstellungen, häufiges Taktverhalten von Anlagen, fehlerhafte Dokumentation, etc.).

 

Technische Monitoring ist ein Prozess, welcher:

  • sich idealerweise von der Planungs- bzw. Projektentwicklungsphase, über die Gebäudeerrichtung bis über die ersten 6-24 Monate des Gebäudebetriebs mit klaren Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten erstreckt,
  • eine exakte Darstellung des SOLL-Zustandes der Anlagen durchführt und
  • durch eine Software begleitet wird, die speziell für die Überprüfung von neu geplanten und gebauten Haustechnikanlagen konzipiert wurde (kann aber auch für Bestandsanlagen verwendet werden).

 

Die wesentlichen Vorteile für den Bauherrn sind:

  • Wissen, dass man jenen Gebäudebetrieb bekommen hat, welchen man bestellt hat.
  • Rasches Erkennen von (versteckten) Mängeln im Zeitraum der Fertigstellungsphase bis zum Ende der Gewährleistung. Diese können sein:
    • Reduktion von Energie- und Betriebskosten
    • Aufzeigen von Komfortproblemen
    • Verlängerung der Lebensdauer bzw. Reduktion der Wartungsintensität von Anlagen und Regeleinrichtungen im Falle von falschem Betriebsverhalten (z.B. zu häufiges Takten)
    • Auffinden von weiteren Mängeln (z.B: nicht aktuelle Haustechnikpläne, inkorrekte Sensoren, etc.)
  • Behebung der meisten Mängel noch vor Übergabe, aber bis spätestens zum Ende der Gewährleistungszeit.
  • Klare Definition von Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten einzelner Beteiligter. Damit ist immer klar, wer für die Behebung von Mängeln zuständig ist.
  • Klarer Prozessverantwortlicher für die Performance von Anlagen.

 

AMEV Empfehung:

Das technische Monitoring in dieser Form ist in Österreich noch sehr unbekannt. In Deutschland wurde 2017dieser Prozess von dem AMEV (Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen) als Empfehlung herausgegeben.

 

Vergleich zur gängigen Praxis:

Die Beschreibung des SOLL- Zustands wird in gängigen Bauprojekten oftmals nicht ausreichend präzise spezifiziert, folglich ist eine Überprüfung in der Praxis nicht umfassend möglich. Der Prozess setzt deshalb im Idealfall bereits in der Planungsphase an, um sicherzustellen, dass alle notwendigen Informationen vorhanden sind und die Schnittstellen und Verantwortungen zwischen den Beteiligten eindeutig zugeteilt werden. Damit wird vermieden, dass wie bei vielen Bauprozessen üblich, Mängel im Zuge der Fertigstellung, Inbetriebnahme und Übergabe übersehen werden und ein optimaler Betrieb erst nach mehrjährigen Verbesserungsprozess annähernd erreicht wird.

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LieferantIn

Margot Grim, e7 Energie Markt Analyse GmbH

e7 betreibt Forschung und bietet Beratung für energieeffizientes Bauen und Sanieren und zu energiewirtschaftlichen Fragen.

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